Katastrophenschutz

Filter Units im Katastrophenschutz

Filter Units werden bereits seit langem in Japan im Katastrophenschutz eingesetzt.  Das in Japan für den Naturkatastrophenschutz zuständige Ministrium für Land und Vekehr, kurz MLIT, hält eine große Anzahl von befüllten Netzen in verschiedenen Materiallagern oder auch an Flussläufen vorrätig. Diese sind im Notfall sofort einsatzbereit.

Seit einigen Jahren folgt das Lancashire County Council in Großbritannien diesem Vorbild. Auch hier werden Filter Units für den Ernstfall in größeren Mengen vorrätig gehalten, um so schnell auf Unwettersituationen reagieren zu können.

Die Hochwasserereignisse an Oder, Elbe, Rhein und Donau, aber auch an vielen kleinen Gewässern in Deutschland haben gezeigt, dass auch in Deutschland die Notwendigkeit der Gefahrenabwehr immer stärker im Focus steht. Hier bieten die Steinnetze zusätzlichen Schutz. So können sie bei notwendigen Sofortmaßnahmen z.B. zur Böschungssicherung oder Deichfusssicherung  eingesetzt werden.

Der Vorteil:

Die Netze können variabel befüllt werden: So kann man diese mit Steinen, Sandsäcken oder aber – in Verbindung mit einer Geotextilinnentasche – mit Sand schnell befüllen. Somit können z. B. Bauhöfe, Katastrophen-schutz oder Feuerwehr die Steinnetze – befüllt oder unbefüllt - einlagern, um kurzfristig auf entsprechende Situationen reagieren zu können.

Die befüllten Netze sind transportier- und lagerbar und je nach Füllung auch stapelbar. Die Befüllung der Netze erfolgt über einen Befüllrahmen, der die Herstellung der Filter Units beschleunigt und erleichtert. Dieser dient gleichzeitig als Mass.

In der Regel erfolgt das Handling der Steinnetze über einen Eisenring. Alternativ können die die Netze auch ohne Ring verlegt werden. In diesem Fall erfolgt die Verlegung über die Hängeseile. Die Netze können schnell, sicher und problemlos entfernt werden und sind für einen nächsten Einsatz wiederverwendbar.